Faker, Follower, Influencer

Faker, Follower, Influencer

So geht Social Media und so verändert sich Sprache:

„Deshalb sollten Publisher einen besonders kritischen Blick darauf haben, wie viele User im Vergleich zur Gesamtanzahl der Follower mit dem Influencer interagieren. Ebenso darauf, wie viele davon seine Bilder auf Instagram kommentieren oder wie häufig die Beiträge auf Facebook geliked werden. So kann man sehr schnell herausfinden, ob es sich bei den Zahlen um einen „gesunden“ Influencer oder aber um einen Faker handelt, der sich seine Follower auf Ebay gekauft hat. Ja, solche Personen gibt es wirklich.“*

Und solche Texte gibt es auch wirklich. Kein Fake.
Wer in Advertising, Marketing und Publishing zugange ist, muss diesen Content sogar understanden, sonst ist er weg vom Windows, äh, Apple.

* https://www.linkedin.com/pulse/influencer-marketing-schlaues-investment-oder-reines-christian?forceNoSplash=true

10 Comments

  1. Anonym 2. Juni 2016 at 9:14 - Reply

    Irgendwie erinnert mich dieses ganze Social-Media-Brimbamborium (nicht sprachlich, sondern vom Getue her) an die IT-Blase zur Jahrhundertwende.

    • Gekauft 2. Juni 2016 at 11:05 - Reply

      Viel Schaumschlägerei halt, wie es der Werbung in all ihren Formen zu eigen ist.

      • ConLok 2. Juni 2016 at 20:38 - Reply

        Frage mich immer wieder mal, ob es WIRKLICH nachvollziehbar ist, wie und ob Werbung wirkt. Klar kann man vieles messen, so wie eben im Netz die Klicks oder die Influencer, aber: Hypen sich da nicht schon wieder die Leute aus der Branche gegenseitig hoch – ohne reale Auswirkungen auf Kundenverhalten und Wahrnehmung?

        • Der Bengalische Richter 3. Juni 2016 at 15:36 - Reply

          Die „klassische“ Werbung (Bild, Filmchen, das dich unaufgefordert auf einer Site anspringt) hat sicher ausgedient, wird ja auch immer mehr weggeblockt. Aber die subtileren Formen fahren sicher, v.a. über die vielen Blogs. ZB auf einem Modeblog die Accessoires, die es für die ersten fünf Kommentare zu gewinnen gibt, auf einer Interieur-Seite preisreduzierte Ware, die von einem Anbieter nur auf diesem Blog zur Verfügung gestellt wird, auf einer Gaming-Seite die Engpass-Masche („nur hier und nur ganz kurz zu diesem Preis erhältlich“) usw.

        • Letterman 12. Juni 2016 at 17:09 - Reply

          Doch, das ist schon nachvollziehbar. Kann jeder für sich testen: Warum kauft man bei bestimmten Dingen Markenprodukte, wenn’s dasselbe von No-Name gäbe? Warum beauftragt man Dienstleister, die regelmäßig geschickt Wirbel machen, eher als einen, von dem man nichts weiß? Warum ziehen die Leute in Scharen in Lokale, die in den (sozialen) Medien sind? usw. …

  2. kkeekk 2. Juni 2016 at 12:04 - Reply

    Cooles Foto! Sicher ein Faker.

    • Letterman 2. Juni 2016 at 13:45 - Reply

      :)))) auf jeden Fall kein Follower!

      • alicesays 2. Juni 2016 at 18:10 - Reply

        Wieso nicht?
        Es heißt doch: Der Tod followed dir auf Schritt und Tritt.

    • Elementarweilchen 3. Juni 2016 at 7:20 - Reply

      Das ist der wichtigste Influencer der Bestattung Wien.

    • Fräulein Rottenmeier 3. Juni 2016 at 15:56 - Reply

      Stimmt mich sehr zuversichtlich, dass die Internet-Sause im Jenseits weitergehen wird!

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